Polnische Abzocke mit Altenpflege in Deutschland
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Anonymous User
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2006-12-13
Polnische Abzockerei mit Altenpflege in Deutschland !!!
Ich arbeite schon jahrelang ehrenamtlich im Alten- und Krankenpflegebereich und muss dringend auf einige
Missstände hier in Deutschland aufmerksam machen. Immer wieder werden mir Erlebnisse geschildert, bei denen für Betreuung und Pflege eines Familienangehörigen private Hilfe aus Polen angefordert wird. Aber von Unterstützung kann nicht die Rede sein.
Vielmehr handelt es sich dabei eher um eine unverschämte Abzockerei. Schamlos und skrupellos wird mit der Hilfsbedürftigkeit unserer kranken und alten Mitmenschen Kasse gemacht. Ohne Moral und Pietät.
Die Sache läuft immer nach ein und demselben Schema ab:
In der Regel benötigen Familienangehörige langfristige Unterstützung, denn man will ja nicht seinem zu pflegenden Angehörigen ständig eine neue Pflegerin vorstellen müssen. Die Polinnen wohnen bei den zu pflegenden Leuten im Haus. Unter dem Versprechen, man kann lange bleiben, reisen die Frauen dann nach Deutschland. Die Fahrtkosten, zirka 150-200 Euro, müssen natürlich die Angehörigen zahlen. Manche bieten an, sich nach einem Zeitraum von etwa 3-4 Monaten mit einer anderen Polin abzuwechseln. Aber das Zeitraster sieht in der Praxis ganz anders aus.
Ein weiteres Problem ist die gegenseitige Verständigung. Natürlich kann spricht die Polin Deutsch, heisst es im Vorfeld. Ist die Frau aber dann bei Ihnen angekommen, stellt man fest, dass sie kein Wort Deutsch versteht, geschweige denn spricht. Sie können sich vorstellen, welcher Aufwand betrieben werden muss, um die Polin in der häuslichen Umgebung anzulernen, damit sie überhaupt weiss, was zu tun ist. Besorgen Sie sich am besten schon vorher ein gutes Übersetzungsbuch. Und sollte die Polin mit ihrem Familienangehörigen alleine wohnen, ist überhaupt kein Gespräch möglich. Und gerade Unterhaltung ist für ältere Pflegebedürftige ein wichtiges Thema.
Vor der Anreise handeln die Polinnen natürlich auch ihren monatlichen Lohn aus. Wenn hier sprachliche Probleme auftauchen, erledigen das Vermittlerinnen, die schon in Deutschland leben. Viele handeln 700-800 Euro aus. "Du musst mehr zahlen!" heisst es aber immer wieder. In einem Fall zahlte ein Ehepaar für die Betreuung der Mutter über 1000 Euro. Und als sie einmal ein Essen mehr für einen Verwandten kochen sollte, beschwerte sie sich dreist: "Ist nicht im Preis drin. Nur kochen für Mutter und mich! Sonst Du musst mehr zahlen!"
Und wie geht es dann weiter?
Meistens bleiben die Polinnen dann doch nicht lange. Drei Monate ist eine Seltenheit. Die kürzeste Zeit, von der ich weiss, waren zwei Wochen. Der Durchschnitt des Aufenthaltes liegt bei 3-4 Wochen. Vorher wird aber erzählt, dass man selbst pensioniert ist und so lange bleiben kann, wie notwendig. Oder man ist geschieden, hat keine Kinder, ist unabhängig und möchte auch für immer in Deutschland bleiben. Aber in Wirklichkeit ist auf dem Anreiseticket bereits das Rückreisedatum festgelegt.
Also Vorsicht! Lassen Sie sich das Ticket zeigen und kontrollieren Sie, ob schon ein Abreisedatum eingetragen ist. Denn plötzlich heisst es eines Tages: "Ich muss nach Hause fahren!" Der Mann, die Mutter oder der Vater sind krank geworden. Oder etwas ist mit den Kindern passiert. Die meisten Polinnen wollen sich in einer kurzen Urlaubs- oder Ferienzeit ein paar schnelle Euros verdienen. Von langfristiger Pflege keine Spur. Anschliessend stehen sie wieder alleine da. Und wenn dann wieder eine andere Polin kommt, beginnt das Anlernen im Haushalt von vorne und ihr zu pflegendes Familienmitglied muss eine neue Person kennenlernen.
Auch eine beliebte Masche der Polinnen ist es, an Ostern, Pfingsten, Weihnachten oder anderen Feiertagen für 1-2 Wochen nach Hause zu ihren Familien fahren zu wollen. Kann man ja auch nachvollziehen. Hin- und Rückfahrt müssen natürlich wieder gezahlt werden. Dann wartet man zuhause, hat unter Umständen Urlaub beim Arbeitgeber beantragt und muss nach Ablauf der Zeit feststellen, dass die Polin schon im Vorfeld überhaupt nicht mehr vor hatte, zurückzukommen. An der Bushaltestelle wird vielleicht noch in Anwesenheit eines Familienangehörigen, der die Polin zum Bus gefahren hat, ein Hin- und Rückfahrtticket gelöst. Die Kosten für die Rückfahrt streicht sich aber die Polin anschliessend in die eigene Tasche. Kein Problem. Schliesslich ist der Busfahrer ja auch ein Pole!
Mein Vorschlag: Zahlen Sie die Reisekosten erst, wenn die Polin wieder bei Ihnen ist !!!
Ich kenne einen Fall, in dem zahlte eine Familie in nur acht Monaten für ständig wechselnde Polinnen über 1000 Euro Fahrgeld !!!
Und wer glaubt, dass er in der Zeit, in der die Polin im Hause ist, Hilfe erhält, der hat sich ebenfalls gewaltig getäuscht. Die meisten Polinnen haben von echter Altenpflege- und Krankenpflege keine Ahnung. Am einfachsten zu betreuen sind Personen, die an Alzheimer oder Demenz leiden. Wenn dann auch noch die Angehörigen woanders wohnen, ist das ideal. Da kann man dann den ganzen Tag telefonieren, fernsehen und sich selbst leckere Sachen kochen. Einfach nur die Zeit absitzen und Geld kassieren.
Was ich da gehört habe, ist wirklich unverschämt. Auf alle Fälle hinterlassen diese Frauen nach der Abreise immer hohe Telefonkosten. In anderen Fällen wird gestohlen oder Ihre Getränkevitrine wird leergetrunken. Ich weiss von einem Fall, an dem eine betrunkene Polin fast die Küche in Brand gesteckt hat, weil sie den Elektroherd nicht ausgeschaltet hat und total besoffen im Bett lag. Die zu pflegende Person erlitt fast einen Nervenzusammenbruch vor Angst. Und das für einen Monatslohn von über 700 Euro !!! Nach der Abreise wurde dann auch noch festgestellt, dass Bargeld, Schmuck, Wertpapiere und weitere Gegenstände aus der Wohnung entwendet wurden !!!
Mein Tip: Kontrollieren Sie Telefonzugänge. Meistens reisen die Polinnen ab, kommen nicht wieder und die Telefonrechnung erscheint dann einige Wochen später. Oder zahlen sie restliche Entlohnung erst, wenn die Telefonrechnung eingegangen ist.
Eine weitere beliebte Methode unter Polinnen, die sich in einer Gegend oft untereinander kennen, ist es, sich telefonisch über Lohnunterschiede zu informieren. Da kommt es vor, dass eine Polin dann plötzlich den Haushalt verlässt, weil sie woanders 50 Euro mehr bekommt. Von Moral oder Verantwortung der zu pflegenden Person gegenüber kann überhaupt nicht die Rede sein. Diese Frauen haben nur eines im Kopf.
EUROS !!!
Dass in den Haushalten der Arbeitsaufwand und somit die Entlohnung unterschiedlich ausfallen kann, spielt in den Augen der polnischen Frauen keine Rolle. "Arbeit stört mich nicht. Ich bin sowieso von zuhause weg, "erzählte mir einmal eine Polin. "Für mich ist der Lohn das Wichtigste!"
Okay. Aber wie sieht diese Arbeit in der Praxis aus?
Da wird mit dem Putzlappen herumgeschmiert. Essen wird gekocht, das man eigentlich nur noch in den Ausguss schütten kann. In der Waschmaschine wird alles zusammengepackt und durchgekocht. Wenn einige Kleider das überlebt haben, bekommen sie beim Bügeln den Rest. Ich weiss von Fällen, in denen die Geitflächen aus Edelstahl teurer Bügelstationen mit Wäscheresten derart verklebt, dass man die Geräte nur noch wegwerfen konnte. Und ständig machen die Polinnen wegen Unkenntnis etwas im Haushalt kaputt. Nur wird man darüber selten informiert. Man stellt es eben erst fest, wenn die Polin schon längst wieder zuhause ist.
Und verabschieden Sie sich bitte von Ihrer "Privatsphäre". In allen Schränken wird herumgeschnüffelt. Immer wieder stellt man später fest, das was fehlt. Ich kann nur raten, wenn etwas abzuschliessen ist, schliessen Sie es ab !!!
Eines aber haben diese Frauen in den meisten Fällen gemeinsam. Sie rauchen! Stundenlang werden Zigaretten gedreht und die Wohnung wird zugequalmt. Rücksichtnahme der zu pflegenden Person gegenüber Fehlanzeige! In einigen Fällen wurden Teppichböden verbrannt oder es werden glimmende Zigarettenstummel in den Abfalleimer geworfen. Dass einige Häuser noch stehen, ist reine Glücksache.
Mir wurde kürzlich wieder ein Fall geschildert: Ein Sohn zahlte für seine pflegebedürftige Mutter (Pflegestufe 1) über 800 Euro an eine Polin. Alles, was an Lebensmitteln notwendig ist, wurde noch von ihm eingekauft. Aber trotzdem zockte die Polin zusätzlich noch über 300 Euro für Lebensmittel ab, weil die Einkäufe angeblich nicht reichten. In Wirklichkeit ging sie regelmässig, wenn die zu pflegende Person auf Eis gelegt wurde, in die Kneipe um die Ecke. Dazu kamen dann auch noch Unsummen Telefonrechnung.
Ich kann vor dieser Abzockerei nur warnen. Und sollte die zu pflegende Person mal plötzlich ernsthaft krank werden und mehr Arbeit verursachen, ist die Polin schnell weg. "Muss heimfahren. Mein Mann hat Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten!" Denn für eine wirkliche Alten- und Krankenpflege reichen die Kenntnisse nicht aus oder es besteht überhaupt kein Interesse, solche Arbeiten zu verrichten.
Einer der Höhepunkte der Unverschämtheit berichtete mir ein Freund. Er hatte wochenlang eine Polin für seinen Vater zuhause. Plötzlich musste sie nach Hause fahren. Ihr Mann erlitt einen Schlaganfall. Mein Freund zahlte auch hier natürlich die Fahrtkosten. Wochen später wurde sie auf einem Volksfest mit einem deutschen Freund gesehen. Die Frau hat den Mann während ihres Aufenthaltes in Deutschland kennengelernt und ist auch nie zurück nach Polen gefahren. Als sie von meinem Freund zur Rede gestellt wurde, antwortete sie nur grinsend: „Hatte keine Lust mehr, ständig den Alten den A.... abzuputzen!“
Was die Entlohnung betrifft, werden die Forderungen immer dreister. Eine Polin forderte kürzlich für Betreuung eines alten Menschen sogar über 1200 Euro. Nach Rücksprache stellte sich heraus, dass die Frau überhaupt keine Kenntnisse in Alten- und Krankenpflege hatte. Sie war 36 Jahre alt und von Beruf Kindergärtnerin. Die Entlohnung bezog sich lediglich auf Kochen und Saubermachen der Wohnung. Ansonsten sass sie den lieben langen Tag auf dem Balkon uns sonnte sich. Drei Tage lang vergass sie dabei, die Patientin daran zu erinnern, ihre wichtigen Herztabletten einzunehmen.
In einem anderen Fall blieb eine Polin bis Ende Oktober 2006. Mitte November 2006 wollte sie dann wieder kommen und auch über Weihnachten bis Februar bleiben. Die Angehörigen planten schon ein entsprechendes Weihnachtsfest für die Frau und kauften bereits Geschenke. Dann plötzlich hatte sie nach nur drei Wochen morgens den Koffer gepackt. „Muss heimfahren, Probleme mit Ehemann!“
Aber das war schon im Vorfeld geplant, denn ich habe bisher noch von keinem Fall gehört, an dem eine Polin über Weihnachten in Deutschland blieb. Diese Frau kam einfach mal wieder für drei Wochen, um Kohle abzugreifen. Kein Problem. Das Ticket wird ja gezahlt. Sie forderte nämlich dreist, man solle ihr 2x120 Euro für zwei Tickets zahlen. Ausserdem wollte sie den Lohn für weitere zwei Monate haben, denn sie wollte ja ursprünglich bis Februar 2007 bleiben.
Also ich glaube, das ist bisher so ziemlich die Krönung von allem, was ich gehört habe.
Aber es kommt noch besser. Als die Angehörigen sich weigerten, den Lohn für die zwei Monate in Höhe von 1600 Euro zu zahlen, drohte diese Frau mit der Polenmafia.
Anschliessend nahm sie das Geld und reiste ab. Fragen Sie die Angehörigen bitte nie mehr über Hilfe aus Polen.
Die Leute haben anschliessend deutsche Pflegedienste in Anspruch genommen und sind heute sehr zufrieden. Und die zu pflegenden Personen können sich nun auch mit diesen Betreuerinnen sehr schön unterhalten.
Es ist schlichtweg eine Unverschämtheit, was sich auf dem Pflegesektor mittlerweile abspielt. Wir hier in Deutschland reden über Ausländerfeindlichkeit? Die Leute, die mir diese Sachen berichten, behandeln die Polinnen nett und gastfreundlich. Und wie wird diese Gastfreundschaft gedankt: Mit Lügen, Betrügen und Diebstahl !!!
Kürzlich unterhielt ich mich mit einer Bekannten, die ebenfalls ihre kranke Mutter versorgen muss und die Abzockerei mit diesen Polinnen kennt. Sie sagte mir, dass das, was diese Polinnen in Sachen Krankenpflege tun, man auch einem Hund beibringen kann. Von Kommunikation kann in keinem Fall die Rede sein. Und meistens sitzen sie nur ihre Zeit ab, kassieren ihre Kohle. Und wenn die ihr anvertraute Person mal mehr Arbeit bereiten sollte wie erwartet, packen sie ihre Klamotten zusammen und hauen ab.
Es gibt aber auch seriöse, ausländische Agenturen, die bieten für den gleichen Preis ausgebildete Krankenschwestern oder Altenpflegerinnen an. Wenden Sie sich besser an eine deutsche Sozialstation oder an private Altenpflegevereine in Deutschland. Das Geld, das man für eine Polin herauswirft, hätte man dann besser in professionelle Hilfe investieren können.
Ich möchte zum Schluss noch festhalten, dass es sicher auch hier und da mal eine anständige Polin gibt, die gewissenhaft, zuverlässig und ehrlich ihre Arbeit verrichtet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle polnischen Frauen sich so verhalten.
Mir ist nur selbst kein Fall bekannt.
Liebe Grüsse an alle Pflegebedürftigen und Familienangehörige, die Ihre Lieben pflegen müssen.
Und passen Sie gut auf sich auf !!!
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